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Grundlagen des Westernreitens

Reiten nach Westernmanier: Bequem und mühelos, ein Traum vieler Pferdefreunde in Europa.

Mittlerweile konnte sich die locker aussehende Reitweise der amerikanischen Viehtreiber auch in Deutschland fest etablieren. Doch der so lässig anzuschauende Reitstil der Cowboys muss von Grund auf gelernt sein. Dabei ist es wichtig, die Wesenszüge seines Pferdes zu kennen, um Verständigungsfehlern und Fehleinschätzungen beim Turnier vorzubeugen zu können.

Die Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter ist eine gute Basisarbeit im Gelände, in der Halle sowie im späteren Turnier. Westernreitturniere bestehen unter anderem aus fünf Hauptkategorien, die Westernreiter und ihre Pferde im Einklang bestehen müssen. 

Der Pleasure ,eine Kategorie, in der drei Reiter antreten, die ihre Aufführung mit einer Leichtigkeit präsentieren, die den Eindruck erweckt, als könnten Pferd und Reiter über Stunden mühelos zusammen arbeiten.

Im Reining kommt die Wendigkeit des Westernpferdes zum Zuge. Durch gezielte Manöver zeigen Pferd und Reiter ihr ganzes Können. Aus einem direkten Galopp heraus stoppt der Reiter das Pferd auf den Punkt. Noch im Stand dreht es dabei, mit beiden Vorderbeinen gleichzeitig, gekonnt die Richtung, um den spontanen Richtungswechsel zu präsentieren.

Beim Cutting wird die selbständige Arbeit dargeboten, indem das Westernpferd mit seinem Reiter sein „Können“, eine ausgewählte Kuh von der Herde zu trennen, unter Beweis stellt. Die anschließende Aufgabe besteht darin, die Kuh geschult von der Herde getrennt zu halten.

Working Cowhorse ist eine Disziplin, die zwei Kategorien des Westernreitens miteinander verbindet. Im ersten Teil der Präsentation wird das Reining vorgeführt. Im Anschluss daran wird das Westernpferd, wie im Cutting, eine Kuh von der Herde trennen und unter Anleitung seines Reiters die Kuh so lenken, dass sie einen Kreis läuft.

Der Trail beinhaltet die Aufgabe, gekonnt Hindernisse zu überwinden oder zu umgehen. So müssen Pferd und Reiter Hürden rückwärts wie auch seitwärts überqueren. Wie im Terrain der Cowboys gilt es, Gatter zu öffnen und zu schließen. Ebenfalls müssen Slalomstangen oder Flatterbänder im Slalom in voneinander abweichenden Gangarten durchlaufen werden.

 

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